Überwachungsmaterial veröffentlichen?

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art

Gerade im Tagesspiegel gelesen:

„US-Aktivisten nehmen in Berliner Bars und auf Plätzen private Gespräche auf und stellen sie ins Netz – aus Protest gegen die Überwachung der NSA.“

Das erinnert ein wenig an die Waldprotokolle, für die Florian Mehnert 2013 Lichtungen und Waldwege verwanzte. Eifrige Datenschützer wollten dem Künstler selbiges verbieten, doch das Gericht wies sie ab – wäre auch ein wenig sehr absurd gewesen mitten in unserem gewaltigen Überwachungsskandal… Was aber natürlich nichts daran ändert, dass man auch jetzt wieder über rechtliche Konsequenzen nachdenkt. Ob das bedeutet, dass es sich bei der Veröffentlichung privater Gespräche um eine effektive Methode gegen Überwachungsinfrastrukturen handelt?

Die Website der beiden Amerikaner ist übrigens recht unterhaltsam:
http://www.wearealwayslistening.com/

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