Tag 136 bis 145 / Singapur

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Die letzte Station in Südostasien ist der Stadtstaat Singapur. Neun Tage verbringe ich gemeinsam mit einer guten Freundin aus Berlin im reichsten Land Südostasiens.

Meine Singapur Top10

1. In einer modernen Stadt sein, in der es positive Zukunftsperspektiven und politischen Gestaltungswillen gibt! (wohne in Berlin) Besonders deutlich zeigt sich das in der temporären Ausstellung The Future of Us IMG_8832ueanlässlich des 50. Geburtstags des Stadtstaats.

Dort präsentiert sich ein bunter Blumenstrauß an Zukunftsideen rund um die Smart City, public transport, Gesundheitsprodukte – bis hin zum Katastrophenmanagement und Militär. Und ja – natürlich ist das Maß an Überwachung und Kontrolle bedenklich, aber das ist es bei uns auch.

IMG_8824ueUnd in Singapur bekommen die Einwohner zumindest etwas dafür. Zum Beispiel Einladungen, die Zukunft aktiv mitzugestalten und ein Stadtdesign mit viel Raum für Erholung und vertikalen Gärten, einen hocheffizienten ÖPNV und vor allem Zukunftsversionen, die sich nicht nicht ausschließlich um Terroristen, Arbeitslosigkeit, Bevölkerungspyramiden und Flüchtlings-„Schwärme“ drehen…

Begrünte Modellhäuser der Zukunft in der Ausstellung

Begrünte Modellhäuser der Zukunft

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Tag 128 bis 135 / Malaysia

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Leb wohl Universität, hallo Malaysia! Am 6. Dezember fuhr ich (diesmal allein unterwegs) mit dem Zug nach Georgetown – meine erste von drei Stationen in dem muslimischen Land. Nach Kuala Lumpur – von Einheimischen wie Reisenden meist nur KL („key-el“) genannt – und Melacca ging es via Bus.

Meine Malaysia Top10

1. Alltag in einem vorrangig muslimischen Land anschauen und feststellen: eigentlich funktioniert hier alles ziemlich ähnlich wie in Deutschland. Es gibt – anders als auf Phuket – überall einen gut funktionierenden und durchschaubaren öffentlichen Personennahverkehr, es gibt Bürgersteige (!), genug Mülleimer (statt Müllberge im nächsten Grünstreifen) und es ist überhaupt kein Problem, sich mit nahezu Allen auf Englisch zu unterhalten. Auch nachts sind Frauen allein unterwegs – mit Kopftuch und ohne – und man bekommt eigentlich überall ein freundliches Lächeln und Hilfe angeboten. Okay, ich gebe zu, Letzteres in Deutschland nicht immer der Fall…

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Tag 126

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Tom Yam traditionell mit Gemüse und Reis in Plastikschalen serviert

Tom Yam traditionell mit Gemüse und Reis in Plastikschalen serviert – Scharf, frisch, sauer, salzig, großartig!

Nur 3-4 Gehminuten von der Uni entfernt gibt es ein kleines, familiengeführtes Restaurant, dass in Deutschland höchstens als Imbiss durchginge. Gekocht wird auf der Straße, die meisten Gäste sitzen aber in den offenen Räumen hinter der „Küche“. Die Gabeln muss man erst ein wenig gerade biegen, bevor man damit essen kann und statt Gläsern gibt es wabbelige Wegwerfbecher.

Wenn Annika und ich uns nähern, lächeln uns die beiden älteren Damen und der jüngere Mann, der ein wenig Englisch spricht, schon freudig und vielleicht ein wenig spöttisch entgegen. Wir besetzen einen der Holztische in Ventilatornähe und bestellen entweder Som Tam oder Tom Yam. Immer das Gleiche. Und es gibt auch keinen Grund, irgendwas anderes zu bestellen. Som Tam und Tom Yam sind schlicht die besten Sachen, die man in Thailand bestellen kann. Vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Und es gibt auch keinen besseren Ort dafür als diesen kleinen Laden mit den Plastikgeschirr.

In den letzten 4 Monaten waren wir mindestens zwei Mal die Woche hier … ich werde diesen Laden so vermissen!

Tag 124

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Ca. 30 m von unserem Haus entfernt

Seit Wochen sieht man immer häufiger dicke Rauchschwaden, die sich als Kratzen in der Lunge festsetzen und den Aufenthalt auf meiner zuvor so geliebten Terrasse praktisch unmöglich machen. Wenn die Thais keinen Haze aus Indonesien bekommen, produzieren sie selber welchen. Dazu braucht man ja auch nur täglich einen Haufen nasses Grünzeug und sonstigem Müll anzünden… Trocknen lassen? Verbrennungsanlagen? Kompostierung? Braucht man in Thailand nicht!

Tag 123

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Meine Tage in Phuket nähern sich dem Ende und Nase putzen kann man auch am Strand! Also: ab zum Banana Beach! Da gibt's nicht nur weichen Sand sondern auch photogene Felsen zum rumklettern.

Meine Tage in Phuket nähern sich dem Ende und Nase putzen kann man schließlich auch am Strand. Also: ab zum Banana Beach! Da gibt’s nicht nur weichen Sand sondern auch photogene Felsen zum rumklettern.

Tag 120

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Heute ist Loi Krathong – ein thailändisches Lichterfeld. Das geht so: man wickelt ein Stück Bananenbaumstamm in Bananenblätter, befestigt möglichst viel florale Deko, Kerzen und Räucherstäbchen darauf, sucht nen Strand und lässt das ganze schwimmen. Bringt Glück.

Heute ist Loi Krathong – ein thailändisches Lichterfeld. Das geht so: man wickelt ein Stück Bananenstaude in Bananenblätter, befestigt möglichst viel florale Deko, Kerzen und Räucherstäbchen darauf, sucht nen Strand und lässt das ganze schwimmen. Bringt Glück.

Tag 119

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Weihnachten spielt hier keine so große Rolle – aber in dem riesigen westlich geprägten Einkaufszentrum gibt's klassische Weihnachtsdeko.

Weihnachten spielt hier keine so große Rolle – aber in dem riesigen, westlich geprägten Einkaufszentrum gibt’s klassische Weihnachtsdeko.

Wir wollen (gott sei Dank!) keine neuen Schuhe, sondern ins Kino. Da gibt’s nämlich ein lustiges Ritual zwischen Werbung und Film:

Plötzlich stehen alle auf – auch wir. Es erschallt irre laute thailändische Musik und ein Videoclip, der ästhetisch an 10 Jahre alte Powerpointpräsentationen erinnert. Zu sehen ist der König. König mit Familie. König mit Hund. Noch drei mal König mit Hund. König auf goldenem Stuhl. Nach ca. drei Minuten ist es vorbei. Wir setzten uns wieder hin und machen innerlich einen Hacken hinter dieses kulturelles Event.

Plötzlich stehen alle auf – wir auch. Es erschallt irre laute thailändische Musik und ein Videoclip, der ästhetisch an 10 Jahre alte Powerpointpräsentationen erinnert – inklusive Bildüberblendungen. Zu sehen ist der König. König mit Familie. König mit Hund. Noch drei mal König mit Hund. König auf goldenem Stuhl. Nach ca. drei Minuten wird es dunkel. Wir setzten uns wieder hin…

Und dann kommt etwas wirklich schräges: das Intro des neuen Bondfilms… Jemand gesehen? Ich war so sprachlos…

Tag 107 bis 113 / Südthailand

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6 Tage Road trip: zuerst mit Roller über Phang Nga nach Krabi [siehe Karte], 2x Tagestour zu [Halb-]Inseln mit viiiiel Touri-Feeling und zurück mit Boot und Fähre über die – für thailändische Verhältnisse – ziemlich tourifreie Insel Yao Yai.

Meine Top10

1. Ein Sonnenuntergang über Koh Yao Yai, der so unglaublich war, dass die Fotos total gefakt aussehen.

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2. Fotos von Stränden, die man so hinschummelt, als wäre man dort ganz allein… Meistens steht auch noch irgendwo ein fotogenes Long Tail Boat rum.

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3. Das Bewundern der Landschaften und die Felsformationen in den Bezirken Phang Nga und Krabi – dort gehen Berge und Hügel nämlich etwas anders als an den meisten anderen Orten: erst plattes Land, dann noch ein wenig plattes Land und dann urplötzlich ein oder mehrere gewaltige Felsen – und dann ist es wieder für nen Kilometer komplett platt.
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Tag 98

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P1110726_ueDer kleine Bach, der am Wegrand Richtung Meer fließt, riecht nach Chlor. Vielleicht entstammt er einer der zahlreichen Hotelanlagen der Gegend. Am Stand liegen bergeweise tote Korallenstückchen, gerahmt von kristallklarem Wasser, blauem Himmel und bewaldeten Hügeln. Traumstrand?!

Ich lege die Schnorchelausrüstung an und tauche ein in eine andere Welt – eine dystopische Welt… Die Flora ist komplett tot, die farblosen Reste der Korallen bedecken einer Geisterstadt gleich den ganzen Untergrund. Vereinzelte Fische wirken, als hätten sie nur vergessen, auszusterben. Plötzlich hören sich meine Atemgeräusche nach Darth Vader an. Ich tauche auf. Die bewaldeten Hügel sind noch grün.

Tag 95

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P1110677ue12212499_932786310090644_1887893850_nHeute das erste Mal geschnorchelt. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Okay, Fische kucken… Kann man mal machen, muss aber nicht unbedingt.“ Zumindest war das in etwa meine Einstellung – die sich aber innerhalb von 10 min um ca. 180° drehte.

Wenn man den Kopf nicht mehr über Wasser halten muss, ist das schon fast ein wenig wie Schwerelosigkeit. Die leichte Wellenbewegung treibt einen weiter, sodass man sich noch nicht mal viel bewegen muss. Die Sonnenstrahlen im bewegten Wasser, diese Blau- und Türkistöne… Hach, da werde ich ganz kitschig! Ach ja, und Fische waren auch da.

Tag 77 bis Tag 91 / Myanmar

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Zwei Wochen unterwegs durch Myanmar – früher Burma oder Birma genannt. Ein Land im schnellen Wandel, das erst vor wenigen Jahren begann, sich für Tourismus und kulturellen Austausch, aber auch für globale Finanzmärkte und Konzerne zu öffnen.

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Dem Bild der Oppositionsführerin begegnet man überall, was in dem militärgeführten Land lange undenkbar war. Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Demokratisierung Myanmars eine Geschichte voller Rückschläge ist.

Myanmar steht schon lange ganz oben auf meiner Reisewunschliste – und meine hohen Erwartungen an Andersartigkeit und Spannungslevel wurden nicht enttäuscht.

Meine Myanmar Top 10:

1. Spazieren gehen und sich das burmesische Leben anschauen, das zu großen Teilen auf den Straßen stattfindet. Am schönsten war das in Yangon, der mit 4,5 Millionen Einwohnern mit Abstand größten Stadt des Landes. Scooter sind hier verboten (der Legende nach, weil ein hochrangiger Militär einen Unfall mit einem Zweirad hatte und diese anschließend aus der Stadt verbannte), aber als Fußgänger kommt man gut voran. Da die Autos häufiger im Stau stehen als fahren, kann man sich überall gut durchschlängeln.

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Tag 76

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So, fertig. Mit Messestand, Kalendermotiv, Übergabe an Kollegen in Berlin und Uni-Foo. Zahnpasta ist gekauft, Tickets ausgedruckt und Rucksack gepackt. Jetzt weiß ich plötzlich gar nicht mehr, was ich machen soll… In den letzten Tagen hatte ich so viel zu tun, dass mich diese Stunde bis zur Abfahrt ganz nervös macht. Wie kann es sein, dass plötzlich Zeit ÜBRIG ist???

Der Plan: Nachtbus nach Bangkok, Vormittag in China Town verbringen (es ist „Vegetarian Festival“ – googelt es nur, wenn ihn nen wirklich guten Magen habt – das ist alles andere als appetitlich…) und Nachmittags zum Flughafen.

Myanmar: Wir kommen! \o/

Irgendwas + 1

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IMG_5579ueDie Uni verschickt Warnmails und verteilt kostenlose Masken. Der Air Quality Index für Phuket zeigt 158 pm (Beschreibung: Unhealthy. Everyone may begin to experience health effects; members of sensitive groups may experience more serious health effects.) Zum Vergleich: Berlin steht gerade bei 58 (Modertate, aber noch recht nah an Good) – Peking hingegen bei 336 pm (Hazardous).

Also bleiben wir drin, arbeiten, schlucken vielleicht gelegentlich ne Kopfschmerztablette und versuchen, uns nicht gegenseitig nervös zu machen…

Erkenntnis der Woche: Palmöl vermeiden.

Tag irgendwas

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Ich bin gerade bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt – aber meine Mitbewohnerin Annika schrieb heute über ein Thema, das mir auch Kopfschmerzen bereitet: The Haze – giftiger Qualm entstanden aus indonesischen Brandrodungen. Ich hoffe, der Regen kommt, bevor wir auch noch Atemmasken brauchen…

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Ja, der helle Punkt unter dem Kran ist die Sonne…

Tag 66

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Nach der (gefühlt ganz okay gelaufenen) Thai-Prüfung machen wir uns auf in den Süden von Phuket – ein freier Nachmittag am Meer steht auf der Wunschliste.

Zuerst verfahren wir uns zwei bis drei Mal, kommen dafür aber an einem hübschen kleinen Fischerhafen mit abenteuerlichen Stegen vorbei.

Zuerst verfahren wir uns zwei bis drei Mal, kommen dafür aber an einem hübschen kleinen Fischerhafen mit abenteuerlichen Stegen vorbei.

Vorbei an einem kleinen Mangrovenwald...

Entlang eines kleinen Mangrovenwalds…

... zum Strand. \o/ Auch für das Mittagessen ist gesorgt – es gibt frischen Papaya-Salat mit Klebreis.

… zum Strand. \o/ Auch für das Mittagessen ist gesorgt – es gibt frischen Papaya-Salat mit Klebreis.

Tag 62

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Große Heuschrecke fliegt zielstrebig – rechts entlang der Säule und dann durch den Korridor zwischen meiner Nase und dem Laptop – gegen die Hauswand. Taumelt kurz. Dreht um. Fliegt haargenau den gleichen Weg wieder zurück.

Tag 51 bis 56 / Bangkok

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Schon am ersten Tag hab ich mich in die quirligen Straßen Bangkoks verliebt. Und weil es so schön war und ich soooo eine lange WantToDo-Liste hatte, habe ich dort nichts geschrieben.

Deshalb gibt es diesmal eine Bangkok Top10.

1. Linienboote, in die man hineinhüpft wie in einen Bus – Google maps sagt an, welches man gerade braucht.

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Auf dem großen Fluss Richtung Königspalast sind noch recht viele andere Touris auf dem Boot, aber auf den kleineren Kanälen sind außer mir noch Thais unterwegs. Die Planen werden hochgezogen, damit man keine Spritzer abbekommt.

2. Papaya Antique House – ein altes Lagerhaus etwas außerhalb der Innenstadt, indem eine unglaubliche Menge an Möbeln, westlichen wie östlichen Gebauchs- und Kunstgegenständen, Buddhas und Jar Jar Binks-Merchandise wild, aber liebevoll arrangiert wurden.

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Tag 51 / Bangkok

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Hach, ist das aufregend, es geht nach Bangkok! \o/

   Abflug in Phuket um 18:30.

80 min Flug, eine längere Taxifahrt (wieso können Taxifahrer hier eigentlich weder Karten lesen noch sonstwie einfach eine Adresse finden? Aber nett war er trotzdem.) und ein Hotel-Checkin später machen wir uns auf die Suche nach Abendessen und exotischem Begrüßungsgetränk. Beides gefunden! :D

Tag 45 / Phang Nga

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IMG_4490ueGruppenausflug. Gruppenausflüge und ich haben ja eine etwas schwierige Beziehung (mangelnde Herdentier-Qualifikationen meinerseits, gruppenseitig schlechte Geschwindigkeitskalibrierung), aber es war trotzdem schön.

Erst einmal raus aus Phuket nach Phang Nga über über die Sarasin-Brücke, auf der das tragische Ende einer bekannten thailändischen Liebesgeschichte spielt. Leider habe ich nur die Hälfte davon verstanden, da die englische Aussprache unseres Guides ein wenig kreativ ist... ;)

Erst einmal raus aus Phuket nach Phang Nga über die Sarasin-Brücke, auf der eine bekannte thailändische Liebesgeschichte ihr tragisches Ende findet. Leider habe ich nur die Hälfte davon verstanden, da die englische Aussprache unseres Guides ein wenig kreativ ist… ;)

Und dann auf zwei Speedboats durch das Flussdelta, dass reichlich mit interessanten Felsformationen dekoriert ist

Dann auf zwei Speedboats durchs Flussdelta, das reichlich mit interessanten Felsformationen dekoriert ist.

Erster Halt: Ein Dorf, das komplett auf Wasser gebaut wurde – früher Fischerdorf, heute verkauft man Eis und Krempel an Touris

Erster Halt: Ein Dorf, das komplett auf Wasser gebaut wurde – früher Fischerdorf, heute verkauft man Eis und Krempel an Touris

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Essen auf der Straße zubereitet

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Mal zwischen die Touriläden geschaut

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Vögelchen als Haustier

Touris unter Sonnenschutz

Shoppende Kommilitonen unter Sonnenschutz

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Schon nach 30 min verabschieden wir uns von den aufstrebenden Felsen und Stelzenhäusern. Hätte mich gern noch ein wenig länger umgesehen – aber wir hinken auch jetzt schon dem Zeitplan hinterher (Nicht meine Schuld! Hab höchstens drei oder vier Mal den Anschluss an die Herde verloren!)

Anschließend schauen wir uns mit einem Battalion anderer Touisten "James Bond Island" an – was im großen und ganzen ein interessant geformter, aber nicht sehr großer Felsen ist...

Anschließend schauen wir uns mit einem Bataillon anderer Touristen „James Bond Island“ an – was im Großen und Ganzen ein interessant geformter, aber nicht sehr groß geratener Felsen in einer Bucht ist. Fotografieren ist schon ein wenig gefährlich – man könnte jederzeit von einer Horde Chinesen in gelben T-Shirts oder hellhäutigen Bikinimädchen mit 700$-Smartphones überrannt werden. Bond lebte aber noch ein wenig gefährlicher…

Lunch. An See Food kann ich mich nicht recht gewännen, aber der Fisch ist fein.

Lunch. An See Food kann ich mich nicht recht gewöhnen, aber der Fisch und Omelett sein fein.

IMG_4617ueDanach wurde das Programm etwas merkwürdig: Wir sollten Event-Schaffarm und einen View Point, von dem aus nicht wirklich etwas zu sehen war (aber 360°! 360!!!), besichtigen.

Tag 44

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Heute haben wir den ersten Test in Thai geschrieben.

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Ausschnitt aus unserem Übungsbuch

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Meine Vokabel-Übungs-App

Ich hab fleißig geübt – sowohl diese etwas merkwürdige Lautschrift als auch die Thai Buchstaben. Aber ich fürchte, viel mehr als Kaffee ohne Zucker bestellen und jemandem einen schönen Tag wünschen wird nicht übrig bleiben.

Und diese Sache mit den unterschiedlichen Tonhöhen macht mich ganz fertig! Es gibt fünf leicht (!) unterschiedliche Arten, ein Wort auszusprechen – das natürlich je nach Aussprache ganz unterschiedliche Sachen bedeutet. /o\

Tag 40

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IMG_4459ueHeute durch Zufall über einen kleinen chinesischen Tempel in Phuket Stadt gestolpert. Vor allem die Tore sind sehr fantasievoll gestaltet und mit mehr Liebe zum Detail ausgemalt, als bei den thailändischen Wats, die ich bisher sah.

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Tag 39

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Heute ist endlich mal wieder Strandtag! \o/

Unter den vielen Ständen Phukets gibt es auch ein paar recht einsame – einer davon ist unser erstes Ziel.

Unter den vielen Ständen Phukets gibt es auch ein paar recht einsame – einer davon ist unser erstes Ziel. Wir schwimmen, grundeln, quatschen, schauen ungefähr 1,5 min auf die mitgebrachten Thai-Vokabeln (phrungnii heißt morgen) und schwimmen noch ein wenig.

Einen Strand weiter schauen Fischer (Arbeiter?) in die Ferne

Einen Strand weiter schauen Fischer (Arbeiter?) in die Ferne.

Spätes Mittagessen: Papayasalat in leicht scharf (also gerade noch genießbar) mit Sticky Rice und Meerblick

Spätes Mittagessen: Papayasalat in leicht scharf (also gerade noch genießbar) mit Sticky Rice und Meerblick.

Wir bewundern von einem View Point aus noch einmal die Farbe des Wassers

Wir bewundern von einem View Point aus noch einmal die Farbe des Wassers.

Auf dem Rückweg stoppen wir an einem Markt, kaufen Mangosteen (bestes Obst ever!) und fotografieren diese etwas gruseligen Hosenständer...

Auf dem Rückweg stoppen wir an einem Markt, kaufen Mangosteen (bestes Obst ever!) und fotografieren diese etwas gruseligen Hosenständer…

Tag 38

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Vom Leitungswasser trinken wird hier abgeraten – aber es gibt lustige Wasserkanister-Auffüll-Stationen, die wir regelmäßig besuchen. Einfach 4 BHT einwerfen, 6l-Kanister rein und auf den Button drücken – schon spritzt gefiltertes Wasser aus der Düse.

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Tag 37

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Bangla Road in Patong, Phuket, Thailand

Symbolbild von Nicolas Lannuzel [cc-by-sa]

Heute Abend Party in großer Studentengruppe auf der Bangla Road. In etwa so stelle ich mir den Ballermann vor – wobei es auf Mallorca vermutlich weniger gelangweilt wippende Tabledance-Damen gibt… Eine Aktivität aus der Kategorie: muss man nicht wiederholen.

Tag 36

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Wikipedia-Symbolbild von Nicholas Kenrick [cc-by] zeigt Bagan – eines unserer Ziele in Myanmar.

Ausflüge planen ist anstrengend! Dauert immer ewig, sich auf Daten, Transportmittel etc. zu einigen… Aber schließlich haben wir es doch geschafft: in zwei Wochen geht es nach Bangkok und im Oktober nach Myanmar! \o/

Tag 33

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IMG_4413ueIMG_4415ueNach der Uni fahren wir zum Straßenfest in Phuket Stadt – unter anderem mit dem Ziel, dort was zum Abendessen zu finden. Das Nahrungsangebot ist aber derart unüberschaubar, dass wir ewig hin und her laufen, bevor wir uns für irgendwas entscheiden können. Dabei kommen wir an winzigen Omas vorbei, die quietschroten, Schildkrötenförmigen Kuchen zerkleinern und an Jahrmarktsbuden, an denen man Stitch und Winnie Puh gewinnen kann. Was gibt es eigentlich an Schießbuden in Deutschland so zu gewinnen???

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Tag 32 / Home Stay

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Der Hof ist großartig! Unter einem Haus befindet sich ein Lager und eine Hängematte, dahinter ein Teich mit Steg, der als Esszimmer dient. Dahinter dschungelartiger Garten.

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6:10 klingelte der Wecker – und wir waren trotzdem zu spät für den Sonnenaufgang am View Point. Der Ausblick auf die halb im Dunst verschwindenden Berge war aber trotzdem schön.

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IMG_4299ueDanach Markt, Frühstück, etwas Leerlauf („sabaai sabaai“). Mein Vorschlag, ein wenig spatzieren zu gehen, befanden die Thais als merkwürdig und gefährlich. Also fahren sie uns zu einem Sportplatz, wo wir ein wenig rumlaufen dürfen. Auf unseren Füßen. Crazy Farangs!

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Stände direkt vor der Markthalle

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Hier gibt’s rohen Fisch, zerlegte Kühe, süßen Reis mit Schweinefleisch und – Gott sei dank! – Kaffee.

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Von diesen öffentlich zugänglichen Sportgeräten gibt es eine ganze Menge – wenn auch nicht immer mit so schönem Ausblick.

IMG_4340ueWir frittieren Süsskartoffeln und Bananen. Essen. Pflücken Obst. Essen. Dann gibt es Mittag. Endlich!

Nachmittags besuchen wir noch einen Wasserfall und eine buddhistische Anlage, die ich hier erstmal ausklammere – das war einfach viel zu schräg, als dass ich es noch in diesen Beitrag reinwerfen könnte...

Nachmittags besuchen wir noch einen Wasserfall und eine buddhistische Anlage, die ich hier erstmal ausklammere – das war einfach viel zu schräg, als dass ich es noch in diesen Beitrag reinwerfen könnte…

Tag 31 / Home Stay

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Die älteren Familienmitglieder sprachen leider kein EnglischNachdem ich die letzten beiden Tage zu faul zum Schreiben war, soll es heute mal ein etwas längerer Beitrag werden. Es gibt auch viel zu erzählen – es ist nämlich Home Stay-Wochenende. Bedeutet: acht (erst mal nur sieben, da einer Hang-over-bedingt nachkam) deutsche, eine dänische und zwei thailändische Studenten fahren im Minibus nach Phang Nga etwas oberhalb von Phuket und übernachten bei einer normalen Familie, die dafür zwei Zimmer freigeräumt haben. Matratzen mit bunten Bezügen auf dem Boden. Hängematte neben Kochtopf unter freiem Himmel. Selbst gefaltete Frühlingsrollen, lecker Fisch, Hühnercurry (inkl. Füße und einer Art Blutwurst, um die wir fast alle einen Bogen machen) und zum Nachtisch heiße Kokosmilch mit Banane. Nomnom!

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IMG_4139ueDanach laufen wir durch eine Höhle mit Beton-Gehweg, Wasserlauf, Geisterhaus und Elefantenarmee. Ich versuche, den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren, was sich aber als schwierig erweist. Einfach zu viele Dinge hier, die bemerkt, genauer studiert und fotografiert werden wollen…

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IMG_4161ueBoot fahren. \o/ Unser Speedboot fährt – nachdem es mal kurz eine Schraube verloren hat und repariert wurde – an interessanten Felsformationen, Häusern auf Stelzen und Mangrovenwäldern entlang zu einer sandigen Erhebung in dem gelben Fluss. Dort sitzen einige Männer im Wasser und suchen etwas. Muscheln, wie wir wenig später feststellen werden, denn das ist auch unser Plan. Wir wühlen mehr oder weniger erfolgreich in den obersten 5-10 cm Sand nach den großen (Venus-?)Muscheln mit schönen, glänzenden Schalen. Ich finde nur drei, aber es ist trotzdem schön – vor allem der Ausblick! Auf dem Rückweg übersetzt einer der einheimischen Studenten, dass der Wasserstand mondphasenbedingt gerade der Tiefste in diesem Monat ist, was an Stelzenhäusern und Ufergrün deutlich zu sehen ist.

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Kurz bevor es los geht…

Bewaldete Felsen auf flachem Land

Bewaldete Felsen auf flachem Land

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Stelzenhäuser & Motorboote

11 Studenten und ein Guide beim Muscheln sammeln

11 Studenten und ein Guide beim Muscheln sammeln [Photo von Monthon Prompat]

IMG_4230ue IMG_4208ueDanach füttern wir Affen – allerdings nur mit der Hälfte der Bananen. Die Studenten waren hungrig… Die Affen sind lustig und bis eine Ausnahme nicht aggressiv, aber wir sollen sie dennoch nicht anfassen. Aber auch pures Zuschauen ist schon lustig – beispielsweise beim Versuch, einen Autospiegel abzubauen…

 

So, jetzt muss ich unter die Dusche, gleich gibt’s Abendessen.

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Unsere Gastgeberinnen beim Kochen im Freien

Tag 27

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Gruppenselfie mit Ausblick von Ines Bachmann

Gruppenselfie mit Ausblick von Ines Bachmann

Phuket town von oben zum Mittagessen – im Hintergrund Meer und Hügel. Im Vordergrund eine gewisse Anzahl Bausünden und Betonklötze…

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Die Panoramen sind übrigens alle vergrößerbar

Tag 25

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Ich hätte mich ja nie für einen Menschen gehalten, der mal in einer Gated Community leben würde. Jetzt hause ich mit einer mittelgroßen Horde europäischer Studenten im Delight Village inkl. Zaun und Torwächter. Okay, das Gate ist eher symbolischer Natur und die Torwächter schlafen fast immer – trotzdem leben wir ein bisschen wie hinter Glas mit unserem Pool, den Gärtnern und der AirCon im Schlafzimmer.

Vor ein paar Tagen fragte ich, ob wir uns nicht mal Besen und Schrubber leihen könnten, um im Haus ein wenig Ordnung zu schaffen. Die junge Frau, die hier nach dem Rechten sieht, antwortete (wie eigentlich immer) „okay, but a bit later“. Als wir am Abend nach Hause kamen, hatte jemand unsere Böden gefegt.

Und heute gab es noch einen Mini-Clash der sozialen Schichten. Eine Gruppe von 8-10 Kindern aus der Gegend marschierte fröhlich schwatzend zu unserem Gated-Community-Pool und machte es sich darin bequem. Der Pool ist nicht groß genug für eine friedliche Co-Nutzung – aber es wollte auch niemand etwas dazu sagen. Alle europäischen Handtuchträger machten kurz vor dem Ziel wieder kehrt und beschlossen, es lieber später noch einmal zu versuchen. Als ich versuchte, die Jungen anzusprechen, verstanden diese lieber kein Wort englisch – eine Lösung, die ich an ihrer Stelle wohl auch gewählt hätte…

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Für die meisten Thais gehören wir Farangs zur Oberschicht, wir selbst betrachten uns (meist) eher nicht so – weshalb wir mit fröhlich planschenden Mini-Eindringlingen auch erst mal ein wenig überfordert sind… ;)

Tag 24

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IMGP3461ueBesuch des Wat Chalong – der größten, bedeutendsten und auch touristischsten Tempelanlage Phukets. Der Wat ist zwei Mönchen gewidmet, über die unterschiedliche Heldengeschichten kursieren. Die Friedlichste besagt, dass beide bei einem Aufstand chinesischer Minenarbeiter vermittelten und außerdem für medizinische Kenntnisse bekannt waren.

Im Inneren des Haupttempels empfangen uns einige duzend goldfarbige Buddhastatuen und sehr (seeeeehr) bunte Wandbilder, die vermutlich Szenen aus dem Leben Siddhartha Gautamas darstellen – vielleicht auch von den Mönchen. Ich bin leider nicht in der Lage, sie zu interpretieren, obwohl die Darstellungen gewisse Ähnlichkeiten zu den Bildergeschichten in christlichen Kirchen aufweisen.

Vorhaben: nächsten Tempelbesuch besser vorbereiten.

Plan für den Abend: Poolparty.

Tag 23

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An frühen Abend fahren wir nach Phuket Stadt, um über den Indie-Markt zu schlendern, wo man sich mit glücklichen Plateauschuhen und Spray-Tattoos eindecken kann. Die ganz Harten lassen sich mitten im Menschengewirr auch die Beine enthaaren – wir sind dann aber doch eher auf der Suche nach etwas Nahrhaftem…

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Tag 22

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Leichter Nieselregen und Urwaldstimmung für zwei recht einsame Joggerinnen

Gelaufen. Ein bisschen mehr als 6 km rund um den Stausee auf einem recht einsamen Asphaltweg mit Urwaldfeeling und Wolkentopping. Wir sind ja so sportlich! \o/

IMG_3971ueUnd ich habe einen alten Bekannten wiedergetroffen – erinnert ihr euch an den hier?

Tag 20

thai
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Getrockneter Snack mit Fisch in mannigfaltigen Formen und Größen

Heute sehr viel Zeit in Supermärkten verbracht. Naturjoghurt ohne Zucker gefunden (steht zumindest drauf – habe ihn noch nicht geöffnet) und mal wieder allerlei Merkwürdigkeiten bestaunt.

Auch die Thais gehen viel und gern Einkaufen, was vielleicht auch daran liegt, dass man hier so gut wie nichts im Internet bestellt. Der Verbraucherschutz ist wohl so schlecht, dass man im Zweifelsfall auf beschädigter oder anderweitig unbrauchbarer Ware sitzen bleibt.

 

 

600 Baht sind ca. 15,- €

600 Baht sind circa 15,- €

Auch interessant: Hier wird so gut wie alles Bar bezahlt – wenig Kreditkarten, kein mobile Payment – Thais wollen Papier mit Königsportrait!

Tag 18

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IMG_3886ueÁ propos Keksversorgung: Die Schoki hier ist nicht so der Knaller, aber ich hab was anderes, feines gefunden: große Erdnuss-Karamell-Knusperkekse in gelbem Knisterpapier. Nomnomnom!

Tag 17

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Freedom Beach. Vielleicht hätten wir die Warnung mit der schwierigen Anfahrt ernster nehmen sollen – ohne die Hilfe eines freundlichen Einheimischen wären wir auf der hügeligen Schotterpiste mit Regenwasserkratern ziemlich aufgeschmissen gewesen. Der Meerblick war aber schon ausgesprochen schick und der Strand für Phuket-Verhältnisse schon nahezu einsam. Hach – und dieses postkartenfarbige Wasser…

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Müll hinter dem Strand

Leider lag im hinteren Strandbereich recht viel Müll rum – größtenteils Plastik-Zeugs, dass vermutlich irgendwo ins Meer geschmissen und von der Flut ans Land gespült wurde… Plastik ist überhaupt nen Riesenproblem hier, trotzdem bekommt man 6 Tüten, wenn man 5 Sachen im 7/11 (einer der spätiartigen Minisupermärkte, die hier Wasser- und Keksversorgung sichern) kauft…

Tag 16

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So sieht die Kursbeschreibung unserer Kultur- und Geschichtsdozentin aus.

Die oberen Smilies hüpfen, die unteren werden im Sekundentakt durch einen wedelnden Blumenstrauß ersetzt.

Die oberen Smilies hüpfen, die unteren werden im Sekundentakt durch einen wedelnden Blumenstrauß ersetzt.

Um mit meinen thailändischen Kommilitoninen kommunizieren zu können, habe ich schon zwei Zeichensätze Riesensmilies und Emojicons in Facebook installiert – es fehlen aber noch die hüpfenden Haustiere, die unterschiedliche Zufriedenheitsstufen anzeigen.

 

Tag 15 // Kata Beach

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Tagsüber Uni, abends mit Motorrollern nach Kata Beach zum „Surfen“ auf künstlichem Miniberg mit Hochdruckwasser von unten. Ist viiiel lustiger, als es sich anhört und auch gar nicht so schwer!

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Anfang mit Seil

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Plumps mit Seil

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Yay! Sie steht!!!

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Gewicht auf vorderen Fuß – Brettchen fährt nach vorn. Gewicht auf hinteren Fuß – Brettchen fährt nach hinten. Und früher oder später landest du eh im Wasser…

Anschließend wechseln Annika und ich zum Meer gleich gegenüber, um uns in die großartigen Riesenwellen zu werfen. Fühle mich wie eine Fünfjährige, die sich ausnahmsweise mal so richtig dreckig zu machen darf. \o/

Tag 14 // Geburtstag

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thai

IMG_3721ueIhre Majestät Sirikit, Königin von Thailand hat heute Geburtstag. Das muss natürlich gefeuert werden! Eine Schlange aus ca. 3.ooo Studenten in Uniform und Regencapes bewegt sich Richtung Festgelände. Ich schleiche zunächst vorsichtig in einigem Abstand hinterher, bin aber irgendwann mittendrin und bekomme halb englische, halb thailändische Erklärungen, was hier genau passiert. Bin anschließend nicht so viel schlauer, aber lustig ist es trotzdem. Tänzerinnen tragen traditionelle Kostümen, Reden werden gehalten, Gruppenselfies gemacht (so langsam gewöhne ich mich daran), dann zünden wir Kerzen an und die Menge singt Loblied auf das Königspaar.

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Anschließend treten professionelle (?) Sängerinnen auf – das schrägste Geburtstags-/Muttertagsvideo habe ich aufzunehmen versucht…

Tag 13

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thai
Studenten auf gelben Plastikstühlchen mit angebauten Minitüschchen, die eher nicht Laptoptauglich sind...

Ca. 100 Studenten, davon 5 „Farangs“ (westliche Ausländer) im Geschichtsseminar.

Die ersten Thais kennengelernt – vier Studentinnen Anfang 20. Sie sind sehr nett und neugierig, die Kommunikation auf Englisch gestaltet sich allerdings etwas schwierig…

Die wohnen auch auf dem Campus.

Die wohnen auch auf dem Campus.

Alle schreiben analog mit – habe bisher keinen einzigen Laptop gesehen. Dafür sind Facebook und ein Messenger (Line?) auf den Smartphones in ständiger Benutzung.

 

Tag 12

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thai
Noch etwas steifes Posing mit Mitbewohnerin vor unserem Haus

Noch etwas steifes Posing mit Mitbewohnerin Annika vor unserem Haus

Heute war regulärer Vorlesungsbeginn. Bedeutet: Das erste mal in Uniform rumlaufen. Und damit ihr auch was zu lachen habt, teile ich diesen Anblick.

Man beachte den silbernen Klimbim, den wir vor jedem Waschen rausfummeln müssen... \o/

Man beachte den silbernen Klimbim, den wir (nur die Frauen!) vor jedem Waschen rausfummeln müssen: Anstecknadel, Riesenknöpfe und etwas Buttonartiges… \o/ Aber zumindest haben wir keine langen Hosen und Hemden – und eigentlich finde ich es auch ganz nett, sich über diesen Klamottenkram keine Gedanken machen zu müssen.

P.S. Annika hat gerade viele hübsche Bilder auf ihren Blog https://annikainthailand.wordpress.com gestellt.

Tag 10 // Phi Phi Island

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thai
Mindestens vier Strandbars in unmittelbarer Nähe mit den gleichen Ablauf: Feuershow & Alkohol > Spiele & Alkohol > Tanzen & Alkohol

4-5 Strandbars neben einander mit identischem Zeitplan: Feuershow > Spiele > Tanzen

Party im Ballermanstyle. Inkl. „Buckets“, Müllbergen, Feuershow und Trinkspielen. Die Beach Bar nennt sich Ibiza… Nach anfänglicher Schockstarre stopfe ich mir Taschentuchfetzen in die Ohren und lasse ich mich von der ausgelassenen Stimmung meiner Kommilitonen mitziehen.

 

Der Wald hat eine Wurzeltreppe für uns gebaut

Der Wald hat eine Treppe gebaut – was nett ist, denn es geht ganz schön rauf und runter.

Nach einem etwas gescheiterten Schlafversuch in einem Hostel etwas außerhalb des Partydorfes verbringen wir den Tag mit Elefantenhose kaufen (JEDER Touri hat eine – meine ist türkis! :), Dschungelspatziergang und natürlich Baden im Meer. Besonders der kleine Strand, zu dem man nur via Boot oder einen recht einsamen Dschungelpfad entlang kommt, ist sehr hübsch.

Blick auf das Partydorf an einem leicht regnerischem Nachmittag

Phi Phi ist schon ein merkwürdiger Ort. Einerseits hat man massenhaft Partytouristen – andererseits eine vermutlich ebenso große Masse auf der Suche nach dem einsamen Paradiesstrand. Dazwischen liegt viel Plastikmüll und das Lächeln des thailändischen Wachmanns, der uns in einem provisorisch zusammengezimmerten Imbiss mit Hafenblick zeigt, wie man richtig Muscheln isst.

Tag 9

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thai

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Heute Boot gefahren. \o/ Dichter Regen und super Wellen! Irgendwann stehe ich ganz allein auf dem schwankenden Bug, Musik auf den Ohren, Wind und Wasser in den Haaren. Beim Aussteigen in Phi Phi sind fast alle meine mitgenommenen Klamotten feucht bis nass, aber das war es wert! :p

 

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Tag 8

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thai

Letzter Tag der orientation week. Vormittags Einführung in Thai language. Nach 3h zweifeln gefühlte 70% an ihrer Entscheidung, den Kurs Basic Thai zu besuchen.

 

Nachmittags fahren wir zu einer christlichen Foundation, die benachteiligten Kindern Unterricht, Essen und manchen auch ein Dach über dem Kopf anbietet. Einige der ca. 40 Studenten interagieren recht lebendig mit den Kindern, die Atmosphäre bleibt aber eher befremdlich-gekünstelt. Nach einer Stunde fahren wir wieder.

Panorama mit Schule, Unterkünften, Wiese etc.

Das orange Schulgebäude ohne Klimaanlage riecht etwas merkwürdig, der „Spielplatz“ besteht aus Autoreifen… Trotzdem sicherlich ein guter Ort für die Kinder, deren Eltern aus Myanmar oder anderen armen Gebieten nach Phuket kamen, um einen Job im Tourismusbereich zu bekommen. Oft scheiterte dies an mangelnder Ausbildung. Den Rest dieser Geschichten könnt ihr Euch vermutlich vorstellen…

Tag 7

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thai

Infoveranstaltungen zum Uni-Computersystem und Höflichkeitsregeln. Kleiner Scooterunfall verursacht Schramme und 700 Baht (knapp 20 €) Schaden. Fast umgefahrene Damen schenken uns Durian.

IMG_3568ueWir verbringen den Abend in Phuket Stadt, deren hübsche Altstadt mit bunten, zweistöckigen Gebäuden und Lampionbeleuchtung wir sofort ins Herz schließen. Die portugiesische Handelsniederlassung und chinesische Einwanderer prägten den Stil der um 1880 errichteten Straßenzüge. Die sonst omnipräsenten Stromkabelkneule werden hier versteckt und die Hauseingänge sind nicht so zugeramscht. Neben den üblichen Essensständen mit Plastikstühlen gibt es hübsche Cafés und ein paar Galerien mit zeitgenössischer Kunst. Zwischen den Bildern und Skulpturen stehen Motorroller, sitzen Künstler, wandern Katzen… Hach, es ist fast ein wenig wie Zuhause in Berlin.

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Panorama einer Galerie, die verschiedene Künster gemeinsam betreiben

Tag 6

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thai

IMG_3437ueDienstag. Studentenuniform gekauft. Campus angekuckt. Planschen im Pool.

Danach habe ich mir ein wenig die Gegend angesehen und das erste Mal etwas Streetart-artiges bemerkt. Das Mickymaus-Comicpanda-Design passt auf jeden Fall gut nach Thailand, wo rosa Hello Kitty-Salzstangen auf dem Quengelregal im Supermarkt liegen. Schädel hingegen sind mit bisher noch gar nicht begegnet… Ob es hier eine kleine (linke?) Kunstszene gibt? Oder hinterließ ein Reisender das Paper Graffiti?

Tag 5

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thai

 

Die Kabelkneule sind überall so dick. Manchmal hört man sie zirpen…

Die Kabelkneule sind überall so dick. Manchmal hört man sie zirpen…

Regen. Viel. Regen. Regen am Bus. Regen im Bus.

Die Orientation Week for international Students startet mit Begrüßungsreden in einem schickem Hotel am Meer und wirklich (!) unangenehme Kennenlernübungen. Aber es gibt viele sympathische Mitstudenten und ich freue mich auf mein allerletztes Semester!

Tag 3

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thai

Als Beifahrerin Motorroller gefahren (Papphelme. Linksverkehr! Berge!! Kurven!!! Wilde Verkehrsregeln!!!! AAAH!!!!!). Heil angekommen.

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Phuket mit Postkartenoptik

Phuket ohne Postkartenoptik

Phuket ohne Postkartenoptik

Tag 2

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IMG_3351ueSIM-Karte und Flipflops besorgt. Zukünftige Kommilitonin getroffen.

Auf dem street market kaufen wir eine Kokosnuss mit zwei Strohhalmen. Ich lerne: junge Kokosnuss hat wenig Fleisch aber viel lecker Saft. Wir fotografieren uns gegenseitig mit Kokosnuss und fühlen uns nur ein ganz klein wenig albern dabei.   :)

Thailand. 5 Monate.

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Mein Reisegefährte Mr. Pillowfox und ich auf dem Weg zum Flieger

Mein Reisegefährte Mr. Pillowfox und ich auf dem Weg zum Flieger

Gestern landete ich in Phuket, wo ich die nächsten Monate studieren werde. Studieren? Schon wieder?!? Ja! Nachdem ich mit meinem Master (leicht verspätet) abgeschlossen habe, hänge ich noch ein paar Monate in Thailand ran. Einfach so. Weil ich es kann.

Mein Hotel steuerte ich mit einem Van an, in dem sich noch acht andere Menschen befanden – sie wurden in Hotels in Patong verteilt, bis nur noch ich übrig war. Meine Befürchtung, dass der Fahrer keine Ahnung hatte, wo mein Hotel war und mich irgendwo rauslassen würde, bewahrheitete sich aber nicht – er kannte zumindest die Straße – und nachdem ich ihn ein Weilchen verzweifelt anschaute, erkundigte er sich auch nach dem Hotel und ließ mich davor raus. Mein Körper plädiert für eine längere Pause und so machte ich mich erst nachmittags auf Erkundungstour.