Die andere Seite vom Paradies

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Recht leerer Beach Club

Der Plan war, mit einem Einheimischen tanzen zu gehen. Zuerst besuchten wir einem Beachclub, der aber recht leer war. Danach fuhren wir zu einer anderen Partylocation. Mein erster Eindruck war: Wow, voll viele dunkelhäutige Frauen hier! Dann begriff ich, dass keine Einzige von ihnen zum Spaß hier war. Sie warteten auf Männer. Weiße Männer. Die Meisten über 50 und übergewichtig… Erinnert mich an Thailand. Einige der Frauen sind ausnehmend hübsch, andere sehen sehr verbraucht aus. An dem Tisch schräg gegenüber sitzen sie aufgereiht, jede mit einem alkoholischen Getränk ausgestattet…

Ich bleibe nicht lange.

Schnorchel Tour

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Heute schnorcheln! \o/ Die Tour ist recht teuer, aber es lohnt sich:

Delfine!!! Die Bootgesellschaft läuft so aufgeregt nach links, dass das Boot Schieflache bekommt. :)

Und dann gehts ins Wasser! Die Korallen sind vielfältig und bunt – aber die Fische sind wahre Attraktion! So viele Verschiedene! So Große!!!

Ein bisschen wie Paradies

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Früher Morgen in Kenia

Stehen einfach so auf dem Weg rum…

Ankommen am Diana Beach war großartig. Mir geht es gerade so gut. Das Hostel ist supergemütlich und luxuriös – es hat nicht nur nen Pool, unfrittiertes Abendessen und eine Cocktailbar, sondern sogar Klopapier!!! Es ist total touristisch hier – alles weitgehend nach westlichen Standards eingerichtet und man begegnet Partytouristen und Beachboys. Trotzdem ist die Atmosphäre total entspannt und die Preise okay.

Heute Morgen war ich am Strand laufen und habe einen netten Einheimischen namens Safari (Suaheli für Reise, er ist in einem Bus geboren worden) getroffen. Wir haben zusammen Liegestütze und Situps gemacht – ich bin ganz schön aus der Übung… ;-)

Bye bye Tansania

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Fünf Wochen reiste ich durch Tansania. Heute verlasse ich das Land um meine letzten 2,5 Wochen in Afrika in Kenia zu verbringen.

Tansanische Flagge

Ich hatte eine großartige Zeit in meinem ersten afrikanischen Land! Tansania ist zugleich wundervoll und anstrengend, die Menschen unglaublich freundlich und nervig, die Natur grün und bunt, das Reisen günstig und sehr teuer…

Tongoni Ruins

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Etwas nördlich von Tanga liegt ein verschlafenes Fischerdorf namens Tongoni (Suaheli für Verlassen). Folgt man dem Pfad hinter die Grundschule, bekommt man eine Idee davon, dass es eine Zeit gab, in der Tongoni alles andere als verschlafen war.

Moschee aus dem 14./15. Jahrhundert

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Tanga

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Nach 5h im Bus erreiche ich Tanga, eine größere Hafenstadt und meine letzte Station in Tanzania. Mein Guesthouse ist eher billig als gemütlich, aber man kann hoch aufs Dach und über die Stadt schauen.

Die Gegend gehört zu den Ärmlicheren, die ich in den letzten Wochen gesehen habe. Mehr Wellblech, grauer, viele höheren Häuser stehende leer. Aber die Straßen sind belebt. Karren ziehende Esel werden von Fahrrädern und Bussen überholt, Frauen frittieren Essbares auf der Straße und Männer sitzen in Grüppchen um etwas Ähnliches wie Mühle auf alten Schachbrettern zu spielen.

Riesige, kaputte Satellitenschüssel vor ebenso kaputter Bauruine

Postkarten malen in der Usambara Coffee Corner

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Hab Halsschmerzen – also verlege ich die geplante (und vermutlich zugige) Busfahrt einen Tag nach hinten und lege einen entspannten Tag ein. Dafür hat Lushoto den perfekten Ort: die Coffee Corner.

In dem kleinen Café treffen sich Touris und Locals, von denen viele als Guides arbeiten. Doch statt aggressiver Verkaufsgespräche gibt es Rastafari Lifestyle mit viel pole pole (langsam langsam, bzw.: mach mal entspannt) und echt gutem Kaffee. Die Coffee Corner ist nämlich ein Abnehmer der Bohnen, deren Produktion wir vorgestern erklärt bekamen.

Da gerade Nebensaison ist, sind kaum Touristen da und die Einheimischen chillen in der gemütlich eingerichteten Ecke. Zwei produzieren Postkarten: zuerst wird eine Skizze von zwei Figuren gemacht (Maasai natürlich – der bekannteste und vermutlich auch visuell interessanteste Stamm in Tanzania), dann wird ein Stückchen Stoff als Kleidung aufgeklebt und schließlich Kopf, Arme und Beine mit einem schwarzen Fineliner ausgemalt. Eine Weile schaue ich nur zu, aber dann traue ich mich zu fragen, ob ich beim Ausmalen mitmachen kann. Wenig später habe ich einen frisch gekauften Fineliner und einen Stapel Karten in der Hand.

Coffee Tour in den Usambara Mountains

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Geröstete Bohnen für eine Tasse

Zu den Aktivitäten eines anständigen Touristen in den Bergen gehört die Kaffeetour. Mit einem Guide besuchten wir eine kleine Farm, auf der Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Kaffee ist kein traditionelles Getränk in Tanzania und die meisten Einheimischen scheinen Tee zu bevorzugen – das könnte aber auch daran liegen, dass es meistens nur diesen merkwürdigen, löslichen ‘Africa’-Kaffee gibt…

Die Kolonialherren brachten den Kaffee nach Tanzania und das Geschäft im In- und Ausland lief Jahrzehnte lang sehr gut. Doch mit dem Abzug der Briten um 1961 gingen nicht nur die größten Verbraucher im Inland, sondern auch die Verbindungen zu den Abnehmern in Europa verloren. Das Kaffeegeschäft schrumpfte erheblich – bis vor einigen Jahren.

Traditionelle Kaffeeproduktion macht ne Menge Arbeit!

Zuerst pflücken wir die roten Kaffeekirschen

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