Alle Artikel mit dem Schlagwort: Surveillance Art

Science Slam @ 33c3

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Auf dem Chaos Communication Congress habe ich recht spontan einen Science Slam über Surveillance Art gehalten – beginnt bei Minute 23. Allerdings kann ich die anderen beiden Slams auch sehr empfehlen: es geht um Teilchen und Quanten bei den beiden Physikern. Wenn es noch mehr Kunst sein darf: wie jedes Jahr gab es auch auf dem 33c3 einige Vorträge von Künstlern, die sich mit digitalen Phänomenen sowie netz- und gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen. Ich kann empfehlen: A […]

Im Radio

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Maja Fiedler hat mich für ein Stück im WDR zum Thema Surveillance Art interviewt. War ein sehr nettes Gespräch – wenn auch in einem hallenden Raum, wie die Podcasterfreunde sofort bemängelten. Download mp3

Surveillance | Society | Culture

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Das letzte Wochenende verbrachte ich auf einer geisteswissenschaftlichen Tagung zu den Effekten von Überwachung auf die Gesellschaft, zur Kultur der Überwachung und den Kulturprodukten, die daraufhin entstanden. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge – welche nicht gerade unter einem Mangel an Komplexität litten – drehten sich um Eggers viel gelesenes, aber gern kritisiertes Buch The Circle, um die new sincerity movement oder auch der Observation in Hamlet. Aus der Populärkultur boten das Kino und der Rap interessante Positionen […]

„Global Control and Censorship“ im ZKM Karlsruhe

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14 Jahre nach ctrl[space] – Rhetorik der Überwachung von Bentham bis Big Brother präsentiert das ZKM wieder eine Ausstellung über die weltweite Überwachung und Zensur. Global Control and Censorship zeigt Arbeiten von über 70 Künstlern und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Die Bandbreite reicht von Analysen der noch immer unterschätzen Macht von Überwachung auf den Alltag und das Konsumverhalten [Chris Oakley, The Catalogue, 2004] über leider nur halb-ironisch gemeinte Anleitungen, wie man Drohnen entgeht [Ruben Pater, Drone Survival Guide, 2013] bis […]

Würde ich hingehen, wäre ich gerade in Berlin

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James Bridles Solo-Ausstellung The Glomar Response in der Berliner Galerie NOME. Das erste Mal hörte ich von Bridle in Verbindung mit seinem Drone Shadows-Projekt, für das er maßstabsgetreu die Umrisse von aktuell im Einsatz befindlichen Kampfdrohnen auf Straßen und Bürgersteige von London bis Brisbane zeichnete. Aus der aktuellen Ausstellung interessiert mich insbesondere die Installation Waterboarded Documents. Der Titel spielt nicht nur auf die Foltermethode an, sondern auch auf das Wasser, dass rein zufällig die Unterlagen über britische Beteiligungen am […]

Kleine Presseschau zu Paglens Ausstellung „The Octopus“ in Frankfurt a. M.

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Blättere gerade durch die Google Alerts zu Kunst+Überwachung aus den letzten zehn Tagen. Es erschienen eine ganze Reihe Beiträge zu Trevor Paglens recht politischer Kunstausstellung The Octopus, die am 19. Juni im Frankfurter Kunstverein eröffnet wurde. Und da ich die Vielschichtigkeit von Paglens Arbeiten beim Recherchieren meiner Masterthesis sehr schätzen lernte, interessiert mich natürlich auch, wie andere auf seine Fotografien und Konzeptkunstwerke blicken…

Surveillance Art und die fehlende Ästhetik der digitalen Massenüberwachung [Vortrag #rp15]

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Vorgetragen auf der re:publica 2015 | nachträgliche Änderungen am folgenden Transkript: Konkretisierung einzelner, sprachlich unsauberer Formulierungen & Entfernung diverser Füllwörter Ich spreche über Surveillance Art und die fehlende Ästhetik der digitalen Massenüberwachung. Mit Surveillance Art meine ich Kunstwerke, die sich mit Überwachung beschäftigen und mein Fokus liegt auf der politisch motivierten Massenüberwachung. Das heißt, ich klammere die wirtschaftlich motivierte und die sozial motivierte Überwachung weitgehend aus. Es gibt schon seit diversen Jahren ein paar dutzend Künstler und Künstlerinnen in Europa […]

#watch22 / Ausstellung in Mainz

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Seit Edward Snowden das Thema in die Mitte der Gesellschaft brachte, stieg die Anzahl der Ausstellungen zu Überwachung insbesondere in Deutschland deutlich an. Im Mai wird eine weitere in Mainz eröffnet: #watch22 – Ausstellung / Datenschutz / Kunst / Kultur / Unter den 22 Künstlern befinden sich Aram Bartholl, der in einem Projekt untersuchte, wie Software eigentlichen Menschen von anderer Software unterscheidet, und die Filmemacherin Laura Poitras, die Edvard Snowden bei der Publikation der Daten unterstützte und die gemeinsame Zeit dokumentierte.

Landschaften der Überwachung – der etwas andere Fotowettbewerb

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Trevor Paglen – einer der vier Künstler, um die sich meine Masterarbeit dreht – hat gemeinsam mit dem Frankfurter Kunstverein einen Fotowettbewerb ausgerufen.  Gewünschte Motive sind die zahlreichen Orte der Überwachung in Deutschland. Wie man am besten die nächste Basisstation von NSA, BND und Co. findet, erfahrt Ihr (neben anderen Details) auf der eigens eingerichteten Internetseite http://www.photocontest-eagle-eye.org. Teilnehmen darf jeder Interessierte bis 31. Mai 2015 Trevor Paglens Aufnahme des National Reconnaissance Office in Chantilly, Virginia [CC0]