Autor: gue

Virtual Reality auf der re:publica 2017

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Ich bin gesprungen. Von der Planke. Glaube, es war New York, auf jeden Fall nen Wolkenkratzer. Meine Hände sind immer noch ein wenig zitterig. In dem Moment, bevor ich meinen Fuß von der eh schon wackeligen Holzplanke in die Luft setzte, haben auch die Knie gezittert. Das “Runterfallen” selbst war eher unspektakulär, aber dieser Moment vorher… ! Das Setting ist einfach: Auf einem Messestand liegt ein Holzbrett, vielleicht 6 cm hoch. Du wirst eingekleidet mit VR-Brille, Kopfhörern […]

Science Slam @ 33c3

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Auf dem Chaos Communication Congress habe ich recht spontan einen Science Slam über Surveillance Art gehalten – beginnt bei Minute 23. Allerdings kann ich die anderen beiden Slams auch sehr empfehlen: es geht um Teilchen und Quanten bei den beiden Physikern. Wenn es noch mehr Kunst sein darf: wie jedes Jahr gab es auch auf dem 33c3 einige Vorträge von Künstlern, die sich mit digitalen Phänomenen sowie netz- und gesellschaftspolitischen Themen beschäftigen. Ich kann empfehlen: A […]

Im Radio

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Maja Fiedler hat mich für ein Stück im WDR zum Thema Surveillance Art interviewt. War ein sehr nettes Gespräch – wenn auch in einem hallenden Raum, wie die Podcasterfreunde sofort bemängelten. Download mp3

Zu Gast bei Exponiert

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@dieUlrike lud mich ein, mit ihr einen Podcast aufzunehmen. Für ihr Format Exponiert – der Museumspodcast aus Berlin besuchten wir die Sammlung Boros in dem trutzigen Hochbunker („Unterkellertes Einfamilienhaus“) neben dem Deutschen Theater. Hört doch mal rein! [web | iTunes]  

Surveillance | Society | Culture

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Das letzte Wochenende verbrachte ich auf einer geisteswissenschaftlichen Tagung zu den Effekten von Überwachung auf die Gesellschaft, zur Kultur der Überwachung und den Kulturprodukten, die daraufhin entstanden. Die literaturwissenschaftlichen Beiträge – welche nicht gerade unter einem Mangel an Komplexität litten – drehten sich um Eggers viel gelesenes, aber gern kritisiertes Buch The Circle, um die new sincerity movement oder auch der Observation in Hamlet. Aus der Populärkultur boten das Kino und der Rap interessante Positionen […]

Tag 136 bis 145 / Singapur

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Die letzte Station in Südostasien ist der Stadtstaat Singapur. Neun Tage verbringe ich gemeinsam mit einer guten Freundin aus Berlin im reichsten Land Südostasiens. Meine Singapur Top10 1. In einer modernen Stadt sein, in der es positive Zukunftsperspektiven und politischen Gestaltungswillen gibt! (wohne in Berlin) Besonders deutlich zeigt sich das in der temporären Ausstellung The Future of Us anlässlich des 50. Geburtstags des Stadtstaats. Dort präsentiert sich ein bunter Blumenstrauß an Zukunftsideen rund um die Smart City, public transport, Gesundheitsprodukte […]

Tag 128 bis 135 / Malaysia

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Leb wohl Universität, hallo Malaysia! Am 6. Dezember fuhr ich (diesmal allein unterwegs) mit dem Zug nach Georgetown – meine erste von drei Stationen in dem muslimischen Land. Nach Kuala Lumpur – von Einheimischen wie Reisenden meist nur KL („key-el“) genannt – und Melacca ging es via Bus. Meine Malaysia Top10 1. Alltag in einem vorrangig muslimischen Land anschauen und feststellen: eigentlich funktioniert hier alles ziemlich ähnlich wie in Deutschland. Es gibt – anders als […]

Tag 126

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Nur 3-4 Gehminuten von der Uni entfernt gibt es ein kleines, familiengeführtes Restaurant, dass in Deutschland höchstens als Imbiss durchginge. Gekocht wird auf der Straße, die meisten Gäste sitzen aber in den offenen Räumen hinter der „Küche“. Die Gabeln muss man erst ein wenig gerade biegen, bevor man damit essen kann und statt Gläsern gibt es wabbelige Wegwerfbecher. Wenn Annika und ich uns nähern, lächeln uns die beiden älteren Damen und der jüngere Mann, der ein wenig […]

Tag 124

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Seit Wochen sieht man immer häufiger dicke Rauchschwaden, die sich als Kratzen in der Lunge festsetzen und den Aufenthalt auf meiner zuvor so geliebten Terrasse praktisch unmöglich machen. Wenn die Thais keinen Haze aus Indonesien bekommen, produzieren sie selber welchen. Dazu braucht man ja auch nur täglich einen Haufen nasses Grünzeug und sonstigem Müll anzünden… Trocknen lassen? Verbrennungsanlagen? Kompostierung? Braucht man in Thailand nicht!

Tag 119

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Wir wollen (gott sei Dank!) keine neuen Schuhe, sondern ins Kino. Da gibt’s nämlich ein lustiges Ritual zwischen Werbung und Film: Und dann kommt etwas wirklich schräges: das Intro des neuen Bondfilms… Jemand gesehen? Ich war so sprachlos…

Von Gegenkunst und Bankensprech

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Den Tag mit Erdnusskeksen und Eiskaffee auf der schattigen Terrasse verbracht und einen Text von Thomas Steinfeld über die Karikatur gelesen.* Einst die „Gegenkunst“ zur akademischen Malerei, stellte sie die Wesensmerkmale und Motivationen der Mächtigen so zugespitzte und humoristisch, bösartig oder gar entlarvend dar, dass sie deren Positionen tatsächlich angreifen konnte. Die kritische Karikatur hatte das Potenzial, selbst politische Wirkung zu entfalten. Doch solche Kritik ist nur machtvoll, wenn Autoritäten und deren Machtbereiche klar identifizierbar sind – das […]

Tag 107 bis 113 / Südthailand

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6 Tage Road trip: zuerst mit Roller über Phang Nga nach Krabi [siehe Karte], 2x Tagestour zu [Halb-]Inseln mit viiiiel Touri-Feeling und zurück mit Boot und Fähre über die – für thailändische Verhältnisse – ziemlich tourifreie Insel Yao Yai. Meine Top10 1. Ein Sonnenuntergang über Koh Yao Yai, der so unglaublich war, dass die Fotos total gefakt aussehen.         2. Fotos von Stränden, die man so hinschummelt, als wäre man dort ganz allein… […]

Tag 98

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Der kleine Bach, der am Wegrand Richtung Meer fließt, riecht nach Chlor. Vielleicht entstammt er einer der zahlreichen Hotelanlagen der Gegend. Am Stand liegen bergeweise tote Korallenstückchen, gerahmt von kristallklarem Wasser, blauem Himmel und bewaldeten Hügeln. Traumstrand?! Ich lege die Schnorchelausrüstung an und tauche ein in eine andere Welt – eine dystopische Welt… Die Flora ist komplett tot, die farblosen Reste der Korallen bedecken einer Geisterstadt gleich den ganzen Untergrund. Vereinzelte Fische wirken, als hätten […]

Tag 95

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Heute das erste Mal geschnorchelt. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Okay, Fische kucken… Kann man mal machen, muss aber nicht unbedingt.“ Zumindest war das in etwa meine Einstellung – die sich aber innerhalb von 10 min um ca. 180° drehte. Wenn man den Kopf nicht mehr über Wasser halten muss, ist das schon fast ein wenig wie Schwerelosigkeit. Die leichte Wellenbewegung treibt einen weiter, sodass man sich noch nicht mal viel bewegen muss. Die Sonnenstrahlen im bewegten […]

Tag 77 bis Tag 91 / Myanmar

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Zwei Wochen unterwegs durch Myanmar – früher Burma oder Birma genannt. Ein Land im schnellen Wandel, das erst vor wenigen Jahren begann, sich für Tourismus und kulturellen Austausch, aber auch für globale Finanzmärkte und Konzerne zu öffnen. Myanmar steht schon lange ganz oben auf meiner Reisewunschliste – und meine hohen Erwartungen an Andersartigkeit und Spannungslevel wurden nicht enttäuscht. Meine Myanmar Top 10: 1. Spazieren gehen und sich das burmesische Leben anschauen, das zu großen Teilen auf den Straßen stattfindet. Am schönsten […]

Tag 76

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So, fertig. Mit Messestand, Kalendermotiv, Übergabe an Kollegen in Berlin und Uni-Foo. Zahnpasta ist gekauft, Tickets ausgedruckt und Rucksack gepackt. Jetzt weiß ich plötzlich gar nicht mehr, was ich machen soll… In den letzten Tagen hatte ich so viel zu tun, dass mich diese Stunde bis zur Abfahrt ganz nervös macht. Wie kann es sein, dass plötzlich Zeit ÜBRIG ist??? Der Plan: Nachtbus nach Bangkok, Vormittag in China Town verbringen (es ist „Vegetarian Festival“ – googelt es […]

Tag 72

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Blauer Himmel! Seht ihr? Blau! Bin so froh, dass der Smog abgezogen ist… Allerdings brennt es in Indonesien nach wie vor – zumindest ist dem Präsidenten jetzt aufgefallen, dass es vielleicht doch nicht die allerschlechteste Idee wäre, internationale Hilfe anzunehmen…

Irgendwas + 1

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Die Uni verschickt Warnmails und verteilt kostenlose Masken. Der Air Quality Index für Phuket zeigt 158 pm (Beschreibung: Unhealthy. Everyone may begin to experience health effects; members of sensitive groups may experience more serious health effects.) Zum Vergleich: Berlin steht gerade bei 58 (Modertate, aber noch recht nah an Good) – Peking hingegen bei 336 pm (Hazardous). Also bleiben wir drin, arbeiten, schlucken vielleicht gelegentlich ne Kopfschmerztablette und versuchen, uns nicht gegenseitig nervös zu machen… Erkenntnis der […]

Tag irgendwas

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Ich bin gerade bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt – aber meine Mitbewohnerin Annika schrieb heute über ein Thema, das mir auch Kopfschmerzen bereitet: The Haze – giftiger Qualm entstanden aus indonesischen Brandrodungen. Ich hoffe, der Regen kommt, bevor wir auch noch Atemmasken brauchen…

„Global Control and Censorship“ im ZKM Karlsruhe

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14 Jahre nach ctrl[space] – Rhetorik der Überwachung von Bentham bis Big Brother präsentiert das ZKM wieder eine Ausstellung über die weltweite Überwachung und Zensur. Global Control and Censorship zeigt Arbeiten von über 70 Künstlern und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Die Bandbreite reicht von Analysen der noch immer unterschätzen Macht von Überwachung auf den Alltag und das Konsumverhalten [Chris Oakley, The Catalogue, 2004] über leider nur halb-ironisch gemeinte Anleitungen, wie man Drohnen entgeht [Ruben Pater, Drone Survival Guide, 2013] bis […]

Tag 62

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Große Heuschrecke fliegt zielstrebig – rechts entlang der Säule und dann durch den Korridor zwischen meiner Nase und dem Laptop – gegen die Hauswand. Taumelt kurz. Dreht um. Fliegt haargenau den gleichen Weg wieder zurück.

Tag 51 bis 56 / Bangkok

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Schon am ersten Tag hab ich mich in die quirligen Straßen Bangkoks verliebt. Und weil es so schön war und ich soooo eine lange WantToDo-Liste hatte, habe ich dort nichts geschrieben. Deshalb gibt es diesmal eine Bangkok Top10. 1. Linienboote, in die man hineinhüpft wie in einen Bus – Google maps sagt an, welches man gerade braucht. 2. Papaya Antique House – ein altes Lagerhaus etwas außerhalb der Innenstadt, indem eine unglaubliche Menge an Möbeln, westlichen […]

Tag 51 / Bangkok

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Hach, ist das aufregend, es geht nach Bangkok! \o/    Abflug in Phuket um 18:30. 80 min Flug, eine längere Taxifahrt (wieso können Taxifahrer hier eigentlich weder Karten lesen noch sonstwie einfach eine Adresse finden? Aber nett war er trotzdem.) und ein Hotel-Checkin später machen wir uns auf die Suche nach Abendessen und exotischem Begrüßungsgetränk. Beides gefunden! :D

Tag 45 / Phang Nga

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Gruppenausflug. Gruppenausflüge und ich haben ja eine etwas schwierige Beziehung (mangelnde Herdentier-Qualifikationen meinerseits, gruppenseitig schlechte Geschwindigkeitskalibrierung), aber es war trotzdem schön. Danach wurde das Programm etwas merkwürdig: Wir sollten Event-Schaffarm und einen View Point, von dem aus nicht wirklich etwas zu sehen war (aber 360°! 360!!!), besichtigen.

Tag 44

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Heute haben wir den ersten Test in Thai geschrieben. Ich hab fleißig geübt – sowohl diese etwas merkwürdige Lautschrift als auch die Thai Buchstaben. Aber ich fürchte, viel mehr als Kaffee ohne Zucker bestellen und jemandem einen schönen Tag wünschen wird nicht übrig bleiben. Und diese Sache mit den unterschiedlichen Tonhöhen macht mich ganz fertig! Es gibt fünf leicht (!) unterschiedliche Arten, ein Wort auszusprechen – das natürlich je nach Aussprache ganz unterschiedliche Sachen bedeutet. […]

Tag 40

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Heute durch Zufall über einen kleinen chinesischen Tempel in Phuket Stadt gestolpert. Vor allem die Tore sind sehr fantasievoll gestaltet und mit mehr Liebe zum Detail ausgemalt, als bei den thailändischen Wats, die ich bisher sah.

Tag 38

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Vom Leitungswasser trinken wird hier abgeraten – aber es gibt lustige Wasserkanister-Auffüll-Stationen, die wir regelmäßig besuchen. Einfach 4 BHT einwerfen, 6l-Kanister rein und auf den Button drücken – schon spritzt gefiltertes Wasser aus der Düse.

Tag 37

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Heute Abend Party in großer Studentengruppe auf der Bangla Road. In etwa so stelle ich mir den Ballermann vor – wobei es auf Mallorca vermutlich weniger gelangweilt wippende Tabledance-Damen gibt… Eine Aktivität aus der Kategorie: muss man nicht wiederholen.

Tag 36

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Ausflüge planen ist anstrengend! Dauert immer ewig, sich auf Daten, Transportmittel etc. zu einigen… Aber schließlich haben wir es doch geschafft: in zwei Wochen geht es nach Bangkok und im Oktober nach Myanmar! \o/

Tag 33

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Nach der Uni fahren wir zum Straßenfest in Phuket Stadt – unter anderem mit dem Ziel, dort was zum Abendessen zu finden. Das Nahrungsangebot ist aber derart unüberschaubar, dass wir ewig hin und her laufen, bevor wir uns für irgendwas entscheiden können. Dabei kommen wir an winzigen Omas vorbei, die quietschroten, Schildkrötenförmigen Kuchen zerkleinern und an Jahrmarktsbuden, an denen man Stitch und Winnie Puh gewinnen kann. Was gibt es eigentlich an Schießbuden in Deutschland so zu gewinnen???

Tag 32 / Home Stay

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Der Hof ist großartig! Unter einem Haus befindet sich ein Lager und eine Hängematte, dahinter ein Teich mit Steg, der als Esszimmer dient. Dahinter dschungelartiger Garten. 6:10 klingelte der Wecker – und wir waren trotzdem zu spät für den Sonnenaufgang am View Point. Der Ausblick auf die halb im Dunst verschwindenden Berge war aber trotzdem schön. Danach Markt, Frühstück, etwas Leerlauf („sabaai sabaai“). Mein Vorschlag, ein wenig spatzieren zu gehen, befanden die Thais als merkwürdig […]

Tag 31 / Home Stay

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Nachdem ich die letzten beiden Tage zu faul zum Schreiben war, soll es heute mal ein etwas längerer Beitrag werden. Es gibt auch viel zu erzählen – es ist nämlich Home Stay-Wochenende. Bedeutet: acht (erst mal nur sieben, da einer Hang-over-bedingt nachkam) deutsche, eine dänische und zwei thailändische Studenten fahren im Minibus nach Phang Nga etwas oberhalb von Phuket und übernachten bei einer normalen Familie, die dafür zwei Zimmer freigeräumt haben. Matratzen mit bunten Bezügen auf dem Boden. Hängematte neben […]

Würde ich hingehen, wäre ich gerade in Berlin

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James Bridles Solo-Ausstellung The Glomar Response in der Berliner Galerie NOME. Das erste Mal hörte ich von Bridle in Verbindung mit seinem Drone Shadows-Projekt, für das er maßstabsgetreu die Umrisse von aktuell im Einsatz befindlichen Kampfdrohnen auf Straßen und Bürgersteige von London bis Brisbane zeichnete. Aus der aktuellen Ausstellung interessiert mich insbesondere die Installation Waterboarded Documents. Der Titel spielt nicht nur auf die Foltermethode an, sondern auch auf das Wasser, dass rein zufällig die Unterlagen über britische Beteiligungen am […]

Tag 25

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Ich hätte mich ja nie für einen Menschen gehalten, der mal in einer Gated Community leben würde. Jetzt hause ich mit einer mittelgroßen Horde europäischer Studenten im Delight Village inkl. Zaun und Torwächter. Okay, das Gate ist eher symbolischer Natur und die Torwächter schlafen fast immer – trotzdem leben wir ein bisschen wie hinter Glas mit unserem Pool, den Gärtnern und der AirCon im Schlafzimmer. Vor ein paar Tagen fragte ich, ob wir uns nicht mal Besen und Schrubber leihen […]

Tag 24

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Besuch des Wat Chalong – der größten, bedeutendsten und auch touristischsten Tempelanlage Phukets. Der Wat ist zwei Mönchen gewidmet, über die unterschiedliche Heldengeschichten kursieren. Die Friedlichste besagt, dass beide bei einem Aufstand chinesischer Minenarbeiter vermittelten und außerdem für medizinische Kenntnisse bekannt waren. Im Inneren des Haupttempels empfangen uns einige duzend goldfarbige Buddhastatuen und sehr (seeeeehr) bunte Wandbilder, die vermutlich Szenen aus dem Leben Siddhartha Gautamas darstellen – vielleicht auch von den Mönchen. Ich bin leider nicht in der […]

Tag 23

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An frühen Abend fahren wir nach Phuket Stadt, um über den Indie-Markt zu schlendern, wo man sich mit glücklichen Plateauschuhen und Spray-Tattoos eindecken kann. Die ganz Harten lassen sich mitten im Menschengewirr auch die Beine enthaaren – wir sind dann aber doch eher auf der Suche nach etwas Nahrhaftem…

Tag 22

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Gelaufen. Ein bisschen mehr als 6 km rund um den Stausee auf einem recht einsamen Asphaltweg mit Urwaldfeeling und Wolkentopping. Wir sind ja so sportlich! \o/ Und ich habe einen alten Bekannten wiedergetroffen – erinnert ihr euch an den hier?

Tag 20

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Heute sehr viel Zeit in Supermärkten verbracht. Naturjoghurt ohne Zucker gefunden (steht zumindest drauf – habe ihn noch nicht geöffnet) und mal wieder allerlei Merkwürdigkeiten bestaunt. Auch die Thais gehen viel und gern Einkaufen, was vielleicht auch daran liegt, dass man hier so gut wie nichts im Internet bestellt. Der Verbraucherschutz ist wohl so schlecht, dass man im Zweifelsfall auf beschädigter oder anderweitig unbrauchbarer Ware sitzen bleibt.     Auch interessant: Hier wird so gut wie […]

Tag 18

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Á propos Keksversorgung: Die Schoki hier ist nicht so der Knaller, aber ich hab was anderes, feines gefunden: große Erdnuss-Karamell-Knusperkekse in gelbem Knisterpapier. Nomnomnom!

Tag 17

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Freedom Beach. Vielleicht hätten wir die Warnung mit der schwierigen Anfahrt ernster nehmen sollen – ohne die Hilfe eines freundlichen Einheimischen wären wir auf der hügeligen Schotterpiste mit Regenwasserkratern ziemlich aufgeschmissen gewesen. Der Meerblick war aber schon ausgesprochen schick und der Strand für Phuket-Verhältnisse schon nahezu einsam. Hach – und dieses postkartenfarbige Wasser… Leider lag im hinteren Strandbereich recht viel Müll rum – größtenteils Plastik-Zeugs, dass vermutlich irgendwo ins Meer geschmissen und von der Flut ans […]

Tag 16

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So sieht die Kursbeschreibung unserer Kultur- und Geschichtsdozentin aus. Um mit meinen thailändischen Kommilitoninen kommunizieren zu können, habe ich schon zwei Zeichensätze Riesensmilies und Emojicons in Facebook installiert – es fehlen aber noch die hüpfenden Haustiere, die unterschiedliche Zufriedenheitsstufen anzeigen.  

Tag 15 // Kata Beach

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Tagsüber Uni, abends mit Motorrollern nach Kata Beach zum „Surfen“ auf künstlichem Miniberg mit Hochdruckwasser von unten. Ist viiiel lustiger, als es sich anhört und auch gar nicht so schwer! Gewicht auf vorderen Fuß – Brettchen fährt nach vorn. Gewicht auf hinteren Fuß – Brettchen fährt nach hinten. Und früher oder später landest du eh im Wasser… Anschließend wechseln Annika und ich zum Meer gleich gegenüber, um uns in die großartigen Riesenwellen zu werfen. Fühle mich wie eine Fünfjährige, die sich […]

Tag 14 // Geburtstag

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Ihre Majestät Sirikit, Königin von Thailand hat heute Geburtstag. Das muss natürlich gefeuert werden! Eine Schlange aus ca. 3.ooo Studenten in Uniform und Regencapes bewegt sich Richtung Festgelände. Ich schleiche zunächst vorsichtig in einigem Abstand hinterher, bin aber irgendwann mittendrin und bekomme halb englische, halb thailändische Erklärungen, was hier genau passiert. Bin anschließend nicht so viel schlauer, aber lustig ist es trotzdem. Tänzerinnen tragen traditionelle Kostümen, Reden werden gehalten, Gruppenselfies gemacht (so langsam gewöhne ich mich daran), dann zünden wir […]

Tag 13

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Die ersten Thais kennengelernt – vier Studentinnen Anfang 20. Sie sind sehr nett und neugierig, die Kommunikation auf Englisch gestaltet sich allerdings etwas schwierig… Alle schreiben analog mit – habe bisher keinen einzigen Laptop gesehen. Dafür sind Facebook und ein Messenger (Line?) auf den Smartphones in ständiger Benutzung.  

Tag 12

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Heute war regulärer Vorlesungsbeginn. Bedeutet: Das erste mal in Uniform rumlaufen. Und damit ihr auch was zu lachen habt, teile ich diesen Anblick. Man beachte den silbernen Klimbim, den wir (nur die Frauen!) vor jedem Waschen rausfummeln müssen: Anstecknadel, Riesenknöpfe und etwas Buttonartiges… \o/ Aber zumindest haben wir keine langen Hosen und Hemden – und eigentlich finde ich es auch ganz nett, sich über diesen Klamottenkram keine Gedanken machen zu müssen. P.S. Annika hat gerade […]

Tag 10 // Phi Phi Island

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Party im Ballermanstyle. Inkl. „Buckets“, Müllbergen, Feuershow und Trinkspielen. Die Beach Bar nennt sich Ibiza… Nach anfänglicher Schockstarre stopfe ich mir Taschentuchfetzen in die Ohren und lasse ich mich von der ausgelassenen Stimmung meiner Kommilitonen mitziehen.   Nach einem etwas gescheiterten Schlafversuch in einem Hostel etwas außerhalb des Partydorfes verbringen wir den Tag mit Elefantenhose kaufen (JEDER Touri hat eine – meine ist türkis! :), Dschungelspatziergang und natürlich Baden im Meer. Besonders der kleine Strand, […]

Tag 9

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Heute Boot gefahren. \o/ Dichter Regen und super Wellen! Irgendwann stehe ich ganz allein auf dem schwankenden Bug, Musik auf den Ohren, Wind und Wasser in den Haaren. Beim Aussteigen in Phi Phi sind fast alle meine mitgenommenen Klamotten feucht bis nass, aber das war es wert! :p    

Tag 8

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Letzter Tag der orientation week. Vormittags Einführung in Thai language. Nach 3h zweifeln gefühlte 70% an ihrer Entscheidung, den Kurs Basic Thai zu besuchen.   Nachmittags fahren wir zu einer christlichen Foundation, die benachteiligten Kindern Unterricht, Essen und manchen auch ein Dach über dem Kopf anbietet. Einige der ca. 40 Studenten interagieren recht lebendig mit den Kindern, die Atmosphäre bleibt aber eher befremdlich-gekünstelt. Nach einer Stunde fahren wir wieder. Das orange Schulgebäude ohne Klimaanlage riecht etwas merkwürdig, der „Spielplatz“ […]

Tag 7

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Infoveranstaltungen zum Uni-Computersystem und Höflichkeitsregeln. Kleiner Scooterunfall verursacht Schramme und 700 Baht (knapp 20 €) Schaden. Fast umgefahrene Damen schenken uns Durian. Wir verbringen den Abend in Phuket Stadt, deren hübsche Altstadt mit bunten, zweistöckigen Gebäuden und Lampionbeleuchtung wir sofort ins Herz schließen. Die portugiesische Handelsniederlassung und chinesische Einwanderer prägten den Stil der um 1880 errichteten Straßenzüge. Die sonst omnipräsenten Stromkabelkneule werden hier versteckt und die Hauseingänge sind nicht so zugeramscht. Neben den üblichen Essensständen mit Plastikstühlen gibt es hübsche […]

Tag 6

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Dienstag. Studentenuniform gekauft. Campus angekuckt. Planschen im Pool. Danach habe ich mir ein wenig die Gegend angesehen und das erste Mal etwas Streetart-artiges bemerkt. Das Mickymaus-Comicpanda-Design passt auf jeden Fall gut nach Thailand, wo rosa Hello Kitty-Salzstangen auf dem Quengelregal im Supermarkt liegen. Schädel hingegen sind mit bisher noch gar nicht begegnet… Ob es hier eine kleine (linke?) Kunstszene gibt? Oder hinterließ ein Reisender das Paper Graffiti?

Tag 5

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thai

  Regen. Viel. Regen. Regen am Bus. Regen im Bus. Die Orientation Week for international Students startet mit Begrüßungsreden in einem schickem Hotel am Meer und wirklich (!) unangenehme Kennenlernübungen. Aber es gibt viele sympathische Mitstudenten und ich freue mich auf mein allerletztes Semester!

Tag 2

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SIM-Karte und Flipflops besorgt. Zukünftige Kommilitonin getroffen. Auf dem street market kaufen wir eine Kokosnuss mit zwei Strohhalmen. Ich lerne: junge Kokosnuss hat wenig Fleisch aber viel lecker Saft. Wir fotografieren uns gegenseitig mit Kokosnuss und fühlen uns nur ein ganz klein wenig albern dabei.   :)

Thailand. 5 Monate.

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Gestern landete ich in Phuket, wo ich die nächsten Monate studieren werde. Studieren? Schon wieder?!? Ja! Nachdem ich mit meinem Master (leicht verspätet) abgeschlossen habe, hänge ich noch ein paar Monate in Thailand ran. Einfach so. Weil ich es kann. Mein Hotel steuerte ich mit einem Van an, in dem sich noch acht andere Menschen befanden – sie wurden in Hotels in Patong verteilt, bis nur noch ich übrig war. Meine Befürchtung, dass der Fahrer keine Ahnung […]

Kleine Presseschau zu Paglens Ausstellung „The Octopus“ in Frankfurt a. M.

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Blättere gerade durch die Google Alerts zu Kunst+Überwachung aus den letzten zehn Tagen. Es erschienen eine ganze Reihe Beiträge zu Trevor Paglens recht politischer Kunstausstellung The Octopus, die am 19. Juni im Frankfurter Kunstverein eröffnet wurde. Und da ich die Vielschichtigkeit von Paglens Arbeiten beim Recherchieren meiner Masterthesis sehr schätzen lernte, interessiert mich natürlich auch, wie andere auf seine Fotografien und Konzeptkunstwerke blicken…

Position zur Vorratsdatenspeicherung

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Für Giacomo Maihofers Artikel The Walking Data – Wie steht Kultur zur Vorratsdatenspeicherung? [3sat] schrieb ich einen kurzen Gastbeitrag, der irgendwie doch nicht ganz so kurz geriet. Weil er auf 3sat.de nur gekürzt erschien, veröffentliche ich hier die vollständige Variante. Frage 1 – Die Vorratsdatenspeicherung ist eines der kontroversesten Themen unserer Zeit. Auf der einen Seite soll sie die Bürger vor Terrorismus und kriminellen Übergriffen schützen, auf der anderen Seite gilt sie als Eingriff in die Grundrechte des Individuums und der Privatsphäre: Worin sehen […]

Datenkraken als Freund und Helfer?

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Als Argument für das Sammeln von „Big Data“ mittels Überwachung wird immer wieder Sicherheit genannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass in dem gewaltigen Datengebirge gerade der Überweisungszweck auffällt, mit dem das nächste 9/11 finanziert wird, ist bekanntermaßen verschwindend gering. Trotzdem sammeln wir all diese Daten, weil sie uns das Gefühl geben, mit ihnen bessere Vorhersagen über die Zukunft zu machen – über mögliche Anschlagsziele, die Wahrscheinlichkeit von Straftaten in der Nachbarschaft oder das Ausbrechen eines Bürgerkriegs in Syrien. […]

Surveillance Art und die fehlende Ästhetik der digitalen Massenüberwachung [Vortrag #rp15]

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Vorgetragen auf der re:publica 2015 | nachträgliche Änderungen am folgenden Transkript: Konkretisierung einzelner, sprachlich unsauberer Formulierungen & Entfernung diverser Füllwörter Ich spreche über Surveillance Art und die fehlende Ästhetik der digitalen Massenüberwachung. Mit Surveillance Art meine ich Kunstwerke, die sich mit Überwachung beschäftigen und mein Fokus liegt auf der politisch motivierten Massenüberwachung. Das heißt, ich klammere die wirtschaftlich motivierte und die sozial motivierte Überwachung weitgehend aus. Es gibt schon seit diversen Jahren ein paar dutzend Künstler und Künstlerinnen in Europa […]

Überwachung im Spiegel

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Kurz vor der re:publica gab ich Markus Böhm von Spiegel Online ein Telefoninterview zum Thema Bilder der Überwachung. Daraus und aus diversen anderen Versatzstücken wurde der sehr lesenswerte Artikel „Bilder zu Netzthemen: Überwachung? Kann ich nicht mehr sehen!“

#watch22 / Ausstellung in Mainz

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Seit Edward Snowden das Thema in die Mitte der Gesellschaft brachte, stieg die Anzahl der Ausstellungen zu Überwachung insbesondere in Deutschland deutlich an. Im Mai wird eine weitere in Mainz eröffnet: #watch22 – Ausstellung / Datenschutz / Kunst / Kultur / Unter den 22 Künstlern befinden sich Aram Bartholl, der in einem Projekt untersuchte, wie Software eigentlichen Menschen von anderer Software unterscheidet, und die Filmemacherin Laura Poitras, die Edvard Snowden bei der Publikation der Daten unterstützte und die gemeinsame Zeit dokumentierte.

Landschaften der Überwachung – der etwas andere Fotowettbewerb

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Trevor Paglen – einer der vier Künstler, um die sich meine Masterarbeit dreht – hat gemeinsam mit dem Frankfurter Kunstverein einen Fotowettbewerb ausgerufen.  Gewünschte Motive sind die zahlreichen Orte der Überwachung in Deutschland. Wie man am besten die nächste Basisstation von NSA, BND und Co. findet, erfahrt Ihr (neben anderen Details) auf der eigens eingerichteten Internetseite http://www.photocontest-eagle-eye.org. Teilnehmen darf jeder Interessierte bis 31. Mai 2015 Trevor Paglens Aufnahme des National Reconnaissance Office in Chantilly, Virginia [CC0]